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So lernt dein Kind den klugen Umgang mit Geld

Finanzwissen altersgerecht vermitteln: Was versteht mein Kind in welchem Alter?

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von Marcella

von Marcella

geschrieben mit Herz und Verstand, weil Kinder Finanzwissen brauchen.

Je früher ich mit meinem Kind über Geld rede desto besser.

 

Ja klar, aber wie geht das: Finanzwissen altersgerecht vermitteln? Wann versteht mein Kind meine Bemühungen und kann darauf entsprechend reagieren? Wann thematisiere ich Themen wie Sparen, Investieren, bewusst konsumieren und Geld verdienen?

Diese Frage hat mich beschäftigt und ich habe angefangen zu recherchieren. Hier ist mein Fazit: Finanzwissen altersgerecht vermitteln ist gar nicht schwer, wenn man den Entwicklungsstand berücksichtigt und weiß, was in welchem Alter im Gehirn passiert. Wenn der Umgang mit Geld spielerisch aufbereitet wird, kann kaum noch etwas schief gehen. Hier sind die verschiedenen Themen rund ums Geld, geordnet nach Alter deines Kindes: Habe ich etwas vergessen? Was für Themen behandelst du mit deinem Kind? Lass es mich wissen – in den Kommentaren! Ich freue mich auf deine Ideen.

 

Finanzwissen altersgerecht vermitteln:
So geht’s

 

 

Kein zu früher Start: Finanzwissen ab 3 Jahre

 

  • Dein Kind versteht die Grundlagen von Geld. Du kannst ihm oder ihr also erklären, was Geld ist und wie es funktioniert.
  • Dein Kind beobachtet, dass du im Supermarkt mit Geld bezahlst und, dass ein Eis einen Euro kostet.
  • Wenn du diese Entwicklung unterstützen möchtest, kannst du mit Bilderbüchern zum Thema starten oder dein Kind mit Münzen spielen lassen, einen Kaufladen schenke

 

Mit 4 Jahren: Das erste Sparschwein

 

  • Ab vier Jahren verstehen Kinder woher Geld kommt und, dass Menschen dafür arbeiten gehen.
  • Dein Kind lernt zukünftige Ereignisse zu verstehen.
  • Du kannst damit anfangen, das Thema „Sparen für Später“ zu thematisieren.
  • Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern um Verzicht und Impulskontrolle ganz allgemein

 

Mit 7 Jahren: Finanz-Gewohnheiten im Fokus

 

Eine Studie der Universität Cambridge hat gezeigt, dass Kinder mit 7 Jahren ihre Gewohnheiten entwickeln. Natürlich nehmen sie die Gewohnheiten der Eltern erst einmal als Blaupause für ihr eigenes Verhalten. Höchste Zeit also, dass du dir deine eigenen Einstellungen und Erfahrungen in Bezug auf Geld und Finanzen bewusst machst. Wärst du damit zufrieden, wenn sich dein Kind etwas abschaut?

 

Ab 10 Jahre: Ab jetzt wird investiert

 

Dein Kind kann die Funktionsweise des Banksystems verstehen. Das heißt du kannst also das Thema „Investieren“ ansprechen, mit deinem Kind über Anlageformen sprechen

DU kannst dein Kind also…

  • mit ins Depot oder den Kontostand schauen lassen. Am besten natürlich in sein eigenes Depot oder auf sein eigenes Konto, wenn du schon etwas für dein Kind angelegt hast. Das motiviert noch mehr und führt dein Kind zudem an digitales Geld heran.
  • zu Bankgesprächen mitnehmen
  • Aktien und Unternehmen hinter den alltäglichen Produkten thematisieren

Die Liste ist im Aufbau und wird kontinuierlich erweitert.

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